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Beerdigung

Sterben heißt Abschied nehmen,
von einem Menschen, den ich geliebt habe,
von Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten, die uns verbanden
von einem Stück meines Lebens, dass nie mehr so sein wird wie es war.
Ein solcher Abschied tut weh.
Alles gerät ins Wanken.
Trauer, Leere, Wut und Zweifel packen uns mit eisernem Griff.
„WARUM?
Warum dieser Tod?
WARUM?“
Auf diese Frage gibt es keine endgültige Antwort.
Doch unser Glaube an die Auferstehung will uns in diesem schmerzvollen Abschied Kraft, Mut und Hoffnung geben. Denn durch diesen Glauben wissen wir: Gott ist der Herr über Leben und Tod. Wir sind nicht verloren, sondern in Gottes Händen geborgen. Kein Leben und auch kein Sterben ist sinnlos, auch wenn wir es nicht immer verstehen können.

Paulus sagt im Römerbrief:

Denn ich bin gewiss, dass weder Tod
noch Leben, weder Engel noch Mächte
noch Gewalten, weder Gegenwärtiges
noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes
noch eine andere Kreatur uns scheiden kann
von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist,
unserm Herrn. (Römer 8,38-39)

In diesem Glauben begleiten wir in der Kirche unsere Mitglieder auf ihrem letzten irdischen Weg, durch die Beerdigung.

Was ist zu tun?

Wenn der Tod eingetreten ist, muss zunächst ein Arzt verständigt werden, der den Tod feststellt.
Um eine Beerdigung durchführen zu können, brauchen Sie einen Bestatter, der alles in die Wege leitet.
Sie können zeitnah auch den Pfarrer verständigen, vor allem wenn der Verstorbene zu Hause verstorben ist und Sie eine Aussegnung wünschen.
Oftmals überlassen die Angehörigen die Verständigung des Pfarrers dem Bestatter. Der Pfarrer wird sich dann wiederum an Sie wenden, um mit Ihnen einen Termin für ein Trauergespräch auszumachen.
In dem Trauergespräch wird unter anderem noch einmal auf das Leben des Verstorbenen gesehen und über den Verlust, den dieser Tod bedeutet, gesprochen.
Auch der Ablauf der Trauerfeier, welche Lieder gesungen werden, welche biblischen Texte den Abschied begleiten sollen und anderes mehr, kommen zur Sprache.
Am Sonntag nach der Beerdigung wird im Gottesdienst noch einmal Fürbitte für die Angehörigen gehalten, dazu sind die Hinterbliebenen herzlich eingeladen.
Mit der Beerdigung begraben wir nicht unsere Trauer. Oftmals wird sie gerade dann, wenn es stiller wird und die Aufregung um die Beerdigung vorbei ist, stärker.


Deshalb bieten wir in unserer Gemeinde eine seelsorgerliche Trauerbegleitung an. Bitte wenden Sie sich dazu an den Pfarrer.

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