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Seelsorge

Sich um die Seele sorgen ist eine der Kernaufgaben kirchlicher Arbeit.
Wenn wir Fieber haben, es im Rücken zwickt oder die Augen nicht mehr alles scharf sehen, dann gehen wir zum Arzt in der Hoffnung, er wird das richtige Mittel finden uns zu helfen.
Wenn uns etwas auf der Seele liegt und es uns schwer ums Herz wird, dann reagieren wir oft anders. Wir machen es mit uns selbst aus. Schütten höchstens mal unseren Kummer bei der besten Freundin aus oder besprechen es mit dem Ehepartner, selten suchen wir professionelle Hilfe auf. Das wird schon wieder. Oftmals stimmt das auch, wie ja auch eine Erkältung ohne ärztliche Hilfe vorbei geht. Aber manchmal wird eben nichts besser. Die Trauer bleibt, die Ohnmacht gewinnt immer mehr Raum, die Sorge frisst uns auf. Wir werden einsilbiger und schweigsam, verbittern, werden misstrauisch und unglücklich, unsere Leistungsfähigkeit lässt nach, alles wird unendlich mühevoll. Und irgendwann verlieren wir die Lust am Leben.

Die Seele braucht wie unser Körper Pflege und Hilfe, wenn es ihr schlecht geht, wenn schwierige Lebenssituationen zu meistern sind wie Krankheit, Tod, Trennung, Arbeitslosigkeit, Schuld, die man auf sich geladen hat, Einsamkeit usw.
Hier Hilfe anzunehmen heißt nicht, nicht normal zu sein, heißt nicht schwach zu sein.
Ganz im Gegenteil, wer bereit ist seiner Seele Hilfe zukommen zu lassen und sie auf diese Weise pflegt, braucht Stärke, eine Kraft die bereit ist sich mit dem was mich belastet auseinanderzusetzen.

Wir bieten Menschen, die diese Seelenpflege suchen, die bereit sind sich um ihr Inneres zu sorgen, Begleitung an. Wenn Sie Hilfe brauchen wenden Sie sich an uns. Ihr Anliegen behandeln wir vertraulich. Wir Pfarrer unterliegen dem Beichtgeheimnis. Wir dürfen uns selbst bei einer Gerichtsverhandlung weigern, über das Gespräch Auskunft zu geben.
Wir möchten Sie ermuntern, in Krankheit, bei Trauer, bei Paarproblemen, bei Schwierigkeiten mit ihren Kindern oder was Ihnen sonst noch auf der Seele liegt sich an uns zu wenden.

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