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Aktuelles aus der Gemeinde

"Gerechtigkeit" - Theatergottesdienst am 9.9. in St. Michaelis

Die evangelische Kirchengemeinde Klein-Karben lädt zum monatlichen Theatergottesdienst ein, diesmal zum Thema Gerechtigkeit.

Wenn das Wort Gerechtigkeit auftaucht, dann denken Menschen an Lohngerechtigkeit, an Geschlechtergerechtigkeit, an soziale Gerechtigkeit usw. Damit bekommt Gerechtigkeit eine vor allem politische Bedeutung. Und wenn es dann nicht gerecht zu geht, sind nicht wir, sondern die Politik und ihre Vertreter schuld. Damit sind wir „normalen“ Bürger sozusagen Beobachter, Menschen die genau hinsehen, ob „Die da" es gerecht zu gehen lassen.

Wie aber ist es mit der ganz persönlichen Gerechtigkeit bestellt? In unserem Theatergottesdienst sehen wir Menschen in einem Wartezimmer beim Arzt.

Wie gerecht geht es dazu? Wer ist der Nächste, bitte. Kommt der Privatpatient vor dem Kassenpatienten, oder der Notfall vor dem, der seit Monaten endlich einen Termin bekommen hat? Wie gerecht geht es in einem Wartezimmer zu, und was verstehen die Wartenden unter Gerechtigkeit in diesem Falle?

Wer es genau wissen will, wie es um unsere ganz alltägliche und persönliche Gerechtigkeit bestellt ist, ist ganz herzlich zum Gottesdienst am 9. September um 11.00 Uhr in die St. Michaelis-Kirche in Klein-Karben eingeladen.

Bei schönem und warmen Wetter spielen wir die Szene. „Der Nächste bitte ... !“ auf der Bühne hinter der Kirche.

Freilichtbühne für Karben wird in St. Michaelis eröffnet

Am Samstag, den 2. Juni, wird die Bühne im Kirchgarten der evangelischen Kirchengemeinde Klein-Karben mit der Farce „Bezahlt wird nicht!“ von Dario Fo eröffnet. Dario Fo war ein italienischer Theaterautor, Regisseur, Bühnenbildner, Komponist, Erzähler, Satiriker und Schauspieler. Das Stück wird von jungen Erwachsenen unserer Gemeinde gespielt.
In diesem Stück nimmt Dario Fo die Geschichte der heiligen Elisabeth von Thüringen auf, die unerlaubter Weise Lebensmittel aus der Burgküche stiehlt, um die Armen zu speisen. Dario Fo setzt diese Geschichte in die Gegenwart und lässt Frauen Lebensmittel stehlen, um auf ihre Armut aufmerksam zu machen. Daraus
ergibt sich eine turbulente Komödie um Kapitalismus, Schwangerschaft, Papst, Emanzipation, Ehen und manch anderes mehr.
Um 19.00 Uhr sind alle Gäste zu einem Glas Sekt eingeladen. Auch hier gilt wie beim Eintritt: „Bezahlt wird nicht!“, dennoch sind die Kirchengemeinde und die Schauspieler dankbar für Spenden, die die Arbeit und das „Projekt Bühne“ der Kirchengemeinde Klein-Karben unterstützen. Im Anschluss an den Sektempfang
beginnt um 20.00 Uhr die Komödie.
Am Sonntag, den 3. Juni, werden bei einem großen Gemeindefest die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten der Bühne gezeigt. Um 11.00 Uhr findet ein Gottesdienst unter Mitwirkung der Bläsergruppe der Stadtkapelle Karben, Leitung Robert Koch, statt.
Anschließend gibt es ein buntes Programm mit dem Kirchenchor der St. Michaelisgemeinde, der Tanzgruppe Elle´ments des KSV Klein-Karben, dem Chor zwischenTöne unter der Leitung von Herbert Helfrich sowie der Bläserklasse der Kurt-Schumacher-Schule unter der Leitung von Claus Carsten Behrendt.
Ab 12.00 Uhr werden zudem im Kirchgarten Speisen und Getränke angeboten.
Um auf der Freilichtbühne auch weiterhin eine breite Palette an Veranstaltungen zu bieten, stellt die Gemeinde St. Michaelis sie zukünftig auch anderen Organisationen und Vereinen für Auftritte im Freien zur Verfügung.

Karbens Kirchen gehen aufeinander zu

So ist's ja besser zu zweien als allein; denn sie haben guten Lohn für ihre Mühe.
Prediger 4, 9-10

 

Beginnende Zusammenarbeit

In Karben gibt es sechs evangelische Kirchengemeinden. Schon im Jahr 2004 fingen diese Gemeinden an, aufeinanderzuzugehen, und gründeten die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Kirchen in Karben (ARGE Karben). In der ARGE sind die Pfarrer, die Kirchenvorstandsvorsitzenden und je ein gewähltes Kirchenvorstandsmitglied vertreten. So begann man über den Teller bzw. Gemeinderand zu schauen, sich abzustimmen oder manches gemeinsam zu machen. Ein Ergebnis der Arbeit ist zum Beispiel der gemeinsame Gemeindebrief „Gemeindesinn“, der viermal im Jahr für alle Karbener erscheint. Der Gottesdienst an Himmelfahrt, der jedes Jahr im Schlossgarten der Familie von Leonhardi in Groß-Karben gefeiert wird und für dessenen Ausrichtung alle Gemeinden im Wechsel zuständig sind, ist ein weiteres Beispiel für das heute gelebte Miteinander. Hier kann jeder Besucher erleben und spüren, dass wir alle miteinander verbunden sind.

Was hat sich in den letzten Jahren verändert?

Die Veränderungen in der kirchlichen Landschaft, sinkende Mitgliederzahlen und letztlich weniger Pfarrstellen (u.a. bedingt durch den fehlenden theologischen Nachwuchs) bedürfen eines Umdenkens.

Die Verwaltung einer Kirchengemeinde wird nach wie vor - zu einem großen Teil - von Ehrenamtlichen geleistet. In den letzten Jahren ist dieser Verwaltungsaufwand stark angestiegen, so dass die Ehrenamtlichen hier an ihre zeitlichen und manchmal auch inhaltlichen Grenzen stoßen. Eine Zusammenarbeit, d.h. größere Einheiten, soll Synergien schaffen und eine „Professionalisierung“ bewirken.

Was können wir tun?

Letztes Jahr wurde in allen sechs Gemeinden die verbindliche Zusammenarbeit beschlossen. Umfang und rechtliche Form sind dabei zum jetzigen Zeitpunkt bewusst offen gehalten.

Nur wie soll das aussehen? Was geht? Was nicht? Wie sieht letztendlich die Zukunft der sechs Gemeinden aus? Was können wir als Kirchenvorstände tun, um evangelische Kirche in Karben vielfältig und bunt, an den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen orientiert, weiterzuentwickeln? Wie können wir unsere Kräfte bündeln und dennoch „die Kirche im Dorf lassen“?

Um diese facettenreichen Fragen zu beantworten, wurde in der ARGE beschlossen, vier Arbeitsgruppen zu bilden, die sich mit dieser Zusammenarbeit beschäftigen. Eine Arbeitsgruppe setzt sich mit allen Fragen der Verwaltung und Administration auseinander, eine mit den Gottesdiensten und eine weitere mit den zukünftigen Seelsorgebezirken (für welchen Bezirk oder welche Aufgaben ist welcher Pfarrer zuständig?). Der gesamte Prozess wird durch eine Projektleitungsgruppe* gesteuert und zusammengefügt. Jede Gruppe besteht aus einem Vertreter jeder Gemeinde und mindestens einem Pfarrer. Die Projektleitung koordiniert die Arbeit, fasst Ergebnisse zusammen und schlägt am Ende des Weges ein Ergebnis der Zusammenarbeit vor. Dazu hält sie engen Kontakt zu den drei anderen Arbeitsgruppen.

Sechs Kirchengemeinden machen sich auf den Weg

Aber auch die Kirchenvorstände aller sechs Gemeinden sind mit in der Verantwortung. Was ist in unserer Gemeinde besonders wichtig? Welche Aufgaben wollen wir lieber bündeln? Was ist das Besondere bei uns? Aus den Antworten dieser Fragen soll ein Profil jeder Gemeinde entstehen, das in den einzelnen Gemeinden erarbeitet werden soll.

Am 25.01.2018 starteten alle mit einer großen "Kick-Off" Veranstaltung in Klein-Karben ihre Arbeit, die von Fachleuten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) unterstützt wird.

Das gemeinsame Ziel ist eine zukunftsorientierte, aktuelle und lebendige evangelische Kirche in Karben. Bei dieser herausfordernden Arbeit sind wir auf die Mithilfe jedes Gemeindemitglieds aus den 6 evangelischen Gemeinden angewiesen, aber auch alle anderen, ob gläubig oder nicht, sind aufgerufen, die Arbeit und die Zukunft zu unterstützen. Wer mitmachen will, der kann sich zunächst an Pfarrer Werner Giesler (z. Zt. Leiter der Projektleitungsgruppe*) wenden.

Weitere Detaillierungen später, wenn wir aus den Gruppen berichten.

Neue Regelungen zum Konfirmandenunterricht 2018/2019

Wenn die sechs evangelischen Gemeinden in Karben nur noch von vier PfarrerInnen oder weniger pfarramtlich versorgt werden, dann betrifft das auch die Arbeit mit den KonfirmandInnen in den Gemeinden. Im Konfirmandenjahrgang 2018/19 probieren wir nun aus, wie eine neue Regelung sein kann, wenn es sowohl weniger PfarrerInnen wie auch weniger KonfirmandInnen geben wird. Das Kirchengesetz regelt, dass bei einer KonfirmandInnenzahl unter acht in einer Gemeinde die KonfirmandInnen den Konfirmandenunterricht in einer Nachbargemeinde besuchen müssen. Dies ist in diesem Jahr schon der Fall in Rendel. Hier besuchen die fünf KonfirmandInnen den Konfirmandenunterricht in Klein-Karben, werden aber in Rendel konfirmiert.

Die neue Regelung sieht nun vor: Drei der vier Pfarrer in Karben werden den Konfirmandenunterricht 2018/2019 halten. Pfarrer Dautenheimer in Okarben, Pfarrer Giesler in Klein-Karben, Pfarrer Krüger in Groß-Karben. Pfarrer Dautenheimer bietet jeden Dienstag den Konfirmandenunterricht an, Pfarrer Giesler ebenso. Im Dezember und in weiteren zwei Monaten finden dann Konfirmandentage jeweils samstags statt. In diesen Monaten fällt der Konfirmandenunterricht an den Dienstagen aus. Pfarrer Krüger bietet alle 14 Tage jeweils sams-tags Konfirmandenunterricht drei Stunden lang an.

Die KonfirmandInnen konnten sich an einem gemeinsamen Anmeldetermin entscheiden, welches der drei Angebote der Pfarrer sie wahrnehmen. Die Anmeldung hat gezeigt, dass dieses Konzept nicht mehr als ein erster Versuch sein kann. Die Gruppen sind von der Größe sehr ungleichgewichtig ausgefallen. Hier müssen wir für die nächsten Jahre überlegen, wie wir eine gleichmäßigere Verteilung hinbekommen. Auch war bei der ein oder anderen "Konfirmationsfamilie" die Enttäuschung zu spüren, dass nicht jeder Konfirmand in seinem Wohnort konfirmiert wird. Das Karbener Pfarrerteam wird bis zur nächsten Anmeldung im Januar 2019 deshalb das Konzept noch einmal überarbeiten und nach neuen Wegen suchen.

Diese Erfahrung zeigt, dass es gut ist, jetzt schon Neuerungen auszuprobieren, bevor wir in den Gemeinden gezwungen werden, durch eine verminderte Pfarrer-Innenzahl ad hoc entscheiden zu müssen, wie der Konfirmandenunterricht durchgeführt wird.

Das Psychosoziale Zentrum Karben stellt sich vor inkl. Gastfamilien gesucht!

Das Psychosoziale Zentrum Karben ist eine Einrichtung des Diakonischen Werks Wetterau und befindet sich in der Ramonville-Str. 2. in Karben. Telefonisch ist es unter 0 60 39 9 18 19-0 oder per Mail an info.karben@diakoniewetterau. de zu erreichen. Sprechzeiten sind montags von 10.00 - 12.00 Uhr und donnerstags von 14.00 - 16.00 Uhr.

Neben verschiedenen Beratungsangeboten sind dort unterschiedliche Hilfsangebote für Menschen mit einer psychischen Erkrankung angebunden.

Eines dieser Hilfsangebote ist das "Begleitete Wohnen in Familien (BWF)".

"Zum Schwätzen gehe ich in die Küche"

Seit 5 Jahren lebt Valentin S. im Haushalt von Simone D. Valentin ist psychisch erkrankt und lebte zuvor in einem Wohnheim. Er ist Gartenbauhelfer und arbeitet in einem großen Gartenbaubetrieb.

Trotz seiner beruflichen Einbindung ist es Valentin S. wichtig, weiterhin bei Frau D. zu wohnen. „Simone weckt mich morgens, sie passt auf, dass ich meine Medikamente nehme und meine Termine nicht vergesse.“ Valentin hat in dem großen Haus sein eigenes Zimmer.

In der Nachbarschaft wird Valentin als ihr Pflegesohn akzeptiert. Und er ist gerne bereit, dem einen oder anderen Nachbarn mal im Garten zur Hand zu gehen.

„Wir geraten schon manchmal aneinander und sind nicht immer einer Meinung. Aber wir können alles bereden und uns letztendlich gegenseitig akzeptieren“, sagt Simone D.

Für ein gelingendes Zusammenleben ist die begleitende Unterstützung durch den Fachdienst des BWF (Begleitetes Wohnen in Familien) der Diakonie wichtig.

Sie haben Freude am Umgang mit Menschen?

Wir suchen Familien, Lebensgemeinschaften oder Einzelpersonen in der Wetterau oder in der näheren Umgebung, die bereit sind, einen psychisch erkrankten Menschen bei sich aufzunehmen, um ihnen ein Leben außerhalb eines Heimes zu ermöglichen.

Mitarbeiter des Diakonischen Werks Wetterau sind dabei für Sie Ansprechpartner und bieten fachkompetente Begleitung und Unterstützung.

Für Betreuung, Unterkunft und Verpflegung eines psychisch kranken Gastes erhalten Sie eine monatliche Aufwandsentschädigung von ca. 1.050 Euro.

Wenn Sie interessiert sind, freuen wir uns über Ihren Anruf und geben gerne weitere Auskünfte.

Diakonisches Werk Wetterau Psychosoziales Zentrum Karben

Beate von Ehr, Ramonville-Str. 2, 61184 Karben Tel.: 9 18 19 - 5 52; Mail: beate.von-ehr@diakonie-wetterau.de

oder:

Ursula Vogt-Elsaß, Tel.: 9 18 19 - 501; Mail: ursula.vogt-elsass@diakonie-wetterau.de

Der Fleck ist weg!

Am 26. April machte sich eine 44- köpfige Reisegruppe der evangelischen Kirchengemeinde Klein- Karben auf den Weg zur Wartburg. Mit dieser Fahrt wurde zugleich der 1. Preis für Peter Opper eingelöst, der im letzten Jahr bei dem Sammelwettbewerb der 95 Thesen gewonnen hatte. Zum Reformationsjubiläum hatte die Kirchengemeinde die 95 Thesen Luthers auf Postkarten, gestaltet von Karbener und Bad Vilbeler Künstlern, drucken lassen und in Geschäften und in öffentlichen Gebäuden zum Sammeln ausgelegt. Wem es gelang alle 95 Thesen zu sammeln, kam in die Verlosung.

Gespannt waren die Reisenden unter anderem auf den Tintenfleck! Luther soll, der Legende nach, während seines Aufenthaltes auf der Wartburg ein Tintenfass nach dem Teufel geworfen haben. Ein Tintenfleck in der Lutherstube erinnerte in den letzten Jahrzehnten an dieses Ereignis. Nun aber ist der Fleck weg. Mit Enttäuschung und zugleich mit Amüsement nahm die Reisegruppe den fehlenden Fleck zur Kenntnis.

Luther wurde, um ihn vor der Verfolgung durch Kaiser und Papst zu bewahren, auf der Rückreise vom Reichstag zu Worms bei Eisenach von Freunden entführt und unter dem Namen Junker Jörg am 4. Mai 1521 auf die Wartburg verbracht. Dort übersetzte er bis zum Ende seines Aufenthaltes am 1. März 1522 unter anderem das Neue Testament ins Deutsche. Aber nicht nur er war ein berühmter Bewohner auf der Wartburg, eine Vielzahl anderer Persönlichkeiten machte dort Station. Besonders berührte die Besucher bei der hervorragenden Burgführung die Geschichte der Hl. Elisabeth von Thüringen, die sich im Alter von 14 bis zu ihrem Tod mit 24 Jahren als Adlige gegen die Mitglieder ihres Standes für die Armen und Kranken bis zur Selbstaufopferung einsetzte.

Nach der Besichtigung der Warburg ging es nach Eisenach zur Stadtführung. Mit einem Essen im Augustiner-Keller endete der Ausflug in die Geschichte.

Sie sind gesucht!

Austräger/in gesucht

Der Gemeindesinn wird viermal im Jahr an alle evangelischen Haushalte in unserer Gemeinde verteilt. So erhalten Sie immer zeitgerecht  die aktuelle Ausgabe.
Damit das auch so geschieht, sind jedes Mal ehrenamtliche Helfer/innen in festgelegten Bereichen unterwegs.
Für den Bereich Wasserweg, Hügelstraße und Höhenweg wird ein/ eine neue/r Austräger/in gesucht.
Haben Sie Interesse? Melden Sie sich bitte bei Frau Lehr im Gemeindebüro, und wir nehmen mit Ihnen Kontakt auf.

Ehrenamtliche gesucht

Haben Sie Lust, ehrenamtlich zu arbeiten? Die Kirchengemeinde St. Michaelis freut sich auf Ihre Unterstützung!
Es ist ganz egal, ob Sie einen Kuchen für ein Fest backen möchten oder uns bei einem Fest unterstützen.
Vielleicht möchten Sie Kontakt zu den Menschen in unserer Gemeinde haben und den Besuchskreis erweitern oder uns in der Redaktion für den Gemeindesinn oder bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen unterstützen? Sie möchten gerne geflüchteten Menschen helfen? Wir freuen uns auf Sie.
Melden Sie sich bitte bei Frau Lehr im Gemeindebüro, und wir nehmen mit Ihnen Kontakt auf.

Sie ist fertig, die neue Freilichtbühne - Einweihung am 2. Juni

Cedric Nebel

Im Herbst 2017 war es soweit: Der letzte Bauabschnitt „Erhalten und Gestalten St. Michaelis (EGSTM)“ wurde abgeschlossen: die Fertigstellung der Freilichtbühne.
Im kommenden Frühjahr, am Samstag, den 2. Juni, soll die Freilichtbühne mit einem großen Fest eingeweiht werden.
Ein Gottesdienst, Theateraufführungen und musikalische Darbietungen zeigen die vielseitigen Möglichkeiten, die diese Bühne bietet.
Nach der Einweihung bietet die Gemeinde St. Michaelis die Nutzung auch anderen Gemeinden und Vereinen für verschiedenste Veranstaltungen an.

Kirchenasyl

Mt. 25 - 35: Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen.

Verschiedene Karbener Kirchengemeinden haben im Jahr 2017 geflüchteten Menschen Kirchenasyl geboten. Kirchenasyl bedeutet eine vorübergehende Aufnahme geflüchteter Menschen zur Abwendung einer an Leib und Leben als bedrohlich angesehenen Abschiebung. Es bezweckt eine Wiederaufnahme oder erneute Überprüfung des Verfahrens.

Schon seit der vorchristlichen Antike gibt es die Praxis, an sakralen Orten Zuflucht zu gewähren.

Der Kirchenvorstand der St. Michaelisgemeinde hat sich in seiner Sitzung im Dezember 2017 dafür ausgesprochen, in begründeten Situationen Kirchenasyl zu gewähren.

St. Michaelis-Kalender 2018

Horst Heckel

Alte Gebäude bergen viele Geschichten. Wenn Sie unsere über achthundert Jahre alte
Kirche besuchen, dann begegnen sie dort unendlich vielen Geschichten. Sie sind nicht
aufgeschrieben in Büchern und können auch nicht von den Wänden abgelesen werden.
Mann muss sie entdecken. Um sie zu entdecken, muss der Betrachter genau hinsehen.
In diesem Kalender wollen wir Ihnen an sechs Beispielen zeigen, welch lustige und
ernste Geschichten in unserer Kirche stecken. Sechs Bilder laden Sie ein, auf ihre eigene
Entdeckungsreise zu gehen. Und wenn Sie wollen, kommen Sie doch einfach selbst in
unsere Kirche und staunen Sie, sicherlich finden Sie hier selbst noch viel mehr Lebensgeschichten.
Auf den anderen Blättern finden Sie Auszüge von Gedichten in einer seltsamen Sprache,
Wetterauer Mundart von Peter Geibel, die vom Leben in unserem Ort und drum
herum erzählen.
Die Kalender können für 10 EUR im Gemeindebüro, Am Lindenbaum 6, erworben werden.
Die Öffnungszeiten sind Di. 10-12 Uhr, Mi. 16-18 Uhr.

RESPEKT! - Gottesdienst in St. Michaelis

Respekt wird immer mehr zum Thema unserer Zeit. Nicht nur der
hessische Ministerpräsident Volker Bouffier rief in seiner Neujahrsansprache
zum „gegenseitigem Respekt!“ im neuen Jahr auf.

Viele Menschen beklagen den mangelnden Respekt, der ihnen und
ihren Mitmenschen entgegengebracht wird. Schüler beklagen, dass
die „Kleinen“ immer frecher werden und keinerlei Achtung mehr vor
älteren Mitschülern haben. Autofahrer beklagen die Respektlosigkeit
im Autoverkehr. Naturschützer beklagen die wachsende Geringschätzung
gegenüber der Natur, und Stadtpolitiker sorgen sich um Spielplätze
und öffentliche Einrichtungen, die durch Vandalismus zerstört
werden. Überall rufen Menschen nach mehr R E S P E K T!

Mit einer Gottesdienstreihe wollen wir uns im 1. Halbjahr 2018 jeweils
am 2. Sonntag im Monat im Gottesdienst mit diesem Thema beschäftigen.
Beginnen wollen wir am 14. Januar im Gottesdienst um 11.00 Uhr in
der St. Michaeliskirche in Klein Karben mit einer Theaterszene unter
dem Titel: „Das Ich im Spiegel“.

Hier geht es um den Respekt vor sich selbst.

Denn damit beginnt alles Respektieren, mit der Achtung vor sich
selbst, auch vor den kleinen und größeren Fehlern, vor den eigenen
Unzulänglichkeiten, die wir gerne versuchen vor anderen zu
verstecken oder zu überspielen.

R E S P E K T


Im 1. Halbjahr 2018 soll uns in den Gottesdiensten am 2. Sonntag im Monat das Thema Respekt begleiten. Hatten wir uns im Jahr 2017 in besonderen Gottesdiensten mit Luther beschäftigt, wollen wir uns in diesem Jahr einem ganz aktuellen Thema zuwenden. Viele Menschen beklagen den mangelnden Respekt, der ihnen und ihren Mitmenschen entgegengebracht wird. Schüler beklagen, das die „Kleinen“ immer frecher werden und keinerlei Achtung mehr vor älteren Mitschülern haben. Autofahrer beklagen die Respektlosigkeit im Autoverkehr. Naturschützer beklagen die wachsende Geringschätzung gegenüber der Natur und Stadtpolitiker sorgen sich um Spielplätze und öffentliche Einrichtungen, die durch Vandalismus zerstört werden.

Überall rufen Menschen nach mehr R E S P E K T!

Mit Theater und Musik wollen wir uns diesem aktuellen Thema in den Gottesdiensten am 2. Sonntag im Monat bis zum Juni beschäftigen.

  • 14. Januar „Das Ich im Spiegel“
    Szene zum Respekt vor dem eigenen Ich
  • 11. Februar „Du?! Dich gibt's auch noch! Echt?“
    Szenen zum Respekt vor dem Du
  • 11. März „Ein jeder ist ne Minderheit, einem jedem geht was ab!“
    Lieder und Szenen zum Respekt vor Minderheiten
  • 8. April „... Beton kann man auch Grün anmalen!“
    Collage mit Bildern, Musik uns Spiel zum Thema Respekt vor der Schöpfung
  • 10. Juni „Respekt vor Ort“
    Was können wir tun für einen respektvollen Umgang in Karben – mit Gästen

Die Gottesdienste beginnen jeweils um 11.00 Uhr in der St. Michaelis Kirche Klein-Karben.

DIE ETWAS ANDEREN GOTTESDIENSTE 2018/1

(gemeinsam mit der Michaelisgemeinde zu Klein-Karben)

Bereits im sechsten Jahr finden in Rendel in der Regel an den letzten Sonntagen im Monat Gottesdienste zu aktuellen, brisanten oder originellen gesellschaftlichen Themen statt - bisher schon über 50 mal!
Interessante Gäste aus der Umgebung beleuchten das Thema und stellen sich der Diskussion (siehe Ankündigungen).

  • 26. Dezember 2017, 11 Uhr, Rendeler Kirche
    "HEIMAT IST EIN GEFÜHL"
    Erfahrungen etablierter Eingeplackter mit Muriel Menzel (Frankreich) und Purita Botz (Spanien)
  •  28. Januar 2018, 11 Uhr, Rendeler Kirche
    "DIE KUNST ÜBER SICH ZU LACHEN"
    TOP-TEN der Kirchenwitze mit Dieter Wierz,Oliver Zimmer (Dixi Swingers) und Nicola Piesch
  • 25. Februar 2018, 11 Uhr, Rendeler Kirche
    "KUNST HEUTE"
    Spiel oder Lebenshilfe? mit Autor Olaf Eulitz und Malerin Barbara Meiler
  • 25. März 2018, 11 Uhr, Rendeler Kirche
    "LEBENSTRÄUME"
    Träume nicht dein Leben-lebe Deinen Traum!
    Konfirmationsjubiläum und Palmsonntagsbrunch
  • 29. April 2018, 11 Uhr, Rendeler Kirche
    "BEHINDERT IST WER BEHINDERT WIRD!"
    Mithilfe statt Mitleid mit Marc Griffiths
  • 27. Mai 2018, 11 Uhr, an der Beck'schen Feldscheune
    "ES LIEGT WAS IN DER LUFT!"
    Feldgottesdienst der Elemente (4)

Vernissage des Kunstvereins Bad Vilbel zum Abschluss des Lutherkarten-Projektes und Preisverlosung für erfolgreiche Sammler

Mit einer Vernissage des Kunstvereins Bad Vilbel wurde am Freitag, 27. Oktober, die Sammelaktion der 95 Karten mit Luthers Thesen im Gemeindehaus St. Michaelis beendet.

Beim Sektempfang wurden Ansprachen von Pfarrer Werner Giesler, Bürgermeister Guido Rahn und Marie-Luise Neugebauer  vom Kunstverein gehalten.

Pfarrer Giesler lobte in seiner Begrüßung die gute städteübergreifende Zusammenarbeit, bei der sich Künstler aus Bad Vilbel und Karben gemeinsam an diesem Projekt der Kirchengemeinde Klein-Karben beteiligten.

Zu Beginn der Veranstaltung erhielt jeder Sammler, der alle 95 Lutherkarten vorzeigen konnte, einen kleinen Preis.

Zur Überraschung der Organisatoren hatten einige Sammler mit den Karten wunderschöne Alben gestaltet. Unter ihnen waren nicht nur Personen aus Karben und Bad Vilbel, sondern auch eine Gruppe aus Florstadt.

Danach wurden 10 Hauptpreise verlost:

4.-10. Preis: je eine Armbanduhr mit einem Bild der Michaeliskirche und einem Steinsplitter aus der alten Wehrmauer,

1.-3. Preis: eine Tagesreise für eine Person nach Eisenach im Rahmen eines Gemeindeausflugs mit Führung auf der Wartburg.

  • Horst Heckel
  • Horst Heckel
  • Horst Heckel
  • Horst Heckel
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Horst Heckel

Die Saison 2017/2018 der beliebten Konzertreihe Musik in der Kirche beginnt am Samstag, 2. Dezember, mit dem Adventskonzert bei Kerzenschein.

Prof. Kristin von der Goltz spielt mit ihrer Celloklasse der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst die Cello-suiten von Johann Sebastian Bach.

Details werden im neuen Programmheft rechtzeitig bekanntgegeben.

Luthertafel auf der Kirchgasse

Horst Heckel

Die 7. Folge der Szenen aus Luthers Leben trug den Titel: „Das komplexe Liebesleben der Lutherin und des Luthers“. Bei über 180 Gottesdienstbesuchern blieb am Sonntag, den 6. August, kaum ein Platz in der St. Michaeliskirche frei.

So wie im Hause Luther immer viele Personen zu den Mahlzeiten an der Tafel saßen, versammelten sich die Gottesdienstbesucher anschließend zu einem geselligen Nachmittag auf der Kirchgasse. Getreu der Einladung brachte jeder sein eigenes Geschirr mit und hatte etwas für das gemeinsame Buffet vorbereitet. Es gab ein überraschend vielfältiges Angebot an Salaten, Gebratenem und Gebackenem. Die Weinhandlungen Birkmeyer und Geibelhof hatten dazu weißen und roten Wein gespendet. Mit Folklore aus vielen Jahrhunderten bildete das Duo EigenArt aus Heldenbergen auf historischen Instrumenten den musikalischen Rahmen.

Bei herrlichem Sommerwetter wurde es auf der gesperrten Kirchgasse ein fröhlicher Nachmittag an der gemeinsamen Tafel mit vielen angeregten Diskussionen. Die Kinder vergnügten sich mit alten Straßenspielen wie Seilspringen und Malen mit Straßenmalkreide.

Am Ende waren sich alle Besucher einig, dass es ein gelungenes Fest war, das wiederholt werden sollte.

Eröffnung der Freilichtbühne im nächsten Frühjahr

Bei einem Gang rund um die Kirche konnte die Freilichtbühne besichtigt werden. Während die Bühne aus Lärchenholz montiert ist, fehlen für die Tribüne mit den drei Sitzreihen noch eine Reihe Steine.

Die alte Wehrmauer hingegen erstrahlt bereits in neuem Glanz.

Für die restlichen Arbeiten, die zügig fertiggestellt werden sollen, bittet die Gemeinde um weiterhin tatkräftige finanzielle Unterstützung auf das Konto bei der Frankfurter Volksbank e.G., IBAN DE39 5019 0000 6401 1926 79, Verwendungszweck: EGSTM. Bitte vergessen Sie nicht die Angabe Ihrer Adresse auf dem Überweisungsformular zur Zusendung der Spendenbestätigung.

 

 

Gemeindefest am 6. August in St. Michaelis

Das diesjährige Gemeindefest in St. Michaelis findet in den Sommerferien am 6. August statt. Es beginnt wie immer um 11.00 Uhr mit einem Familiengottesdienst. Von den Theatergruppen der Gemeinde wird die 7. Episode aus Luthers Leben aufgeführt. In diesem Gottesdienst werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden des nächsten Jahrgangs eingeführt.

Nach dem Gottesdienst wird für das leibliche Wohl gesorgt. Dazu wird eine lange Tafel - die Luthertafel - aufgebaut. Mit Musik, gemütlichem Beisammensein und verschiedenen Aktivitäten wird der Nachmittag gestaltet. Das vollständige Programm wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Sankt-Michaelis-Flotte macht mit ihrem Flaggschiff, der „Erhalten und Gestalten“, einen eindrucksvollen Fund!

Nachdem die Maschinen der „Erhalten und Gestalten“ wieder warmgelaufen waren, die Route eingestellt und die Ressourcen geplant waren, erreichte das Flaggschiff der Sankt-Michaelis-Flotte ihr Ziel: die idyllische Insel „Loko de la Kulturo“. Doch mit Erschrecken musste die Expeditionsmannschaft feststellen, dass das Herzstück der Insel, ein einem Amphitheater ähnelnder Versammlungsort, völlig verlassen, verwachsen und unzugänglich war.

Nach Erschließung des gesamten Areals stieß man auf eine marode und einsturzgefährdete Mauer, die wohl als Wehrmauer frühere Kulturen der „Loko de la Kulturo“ vor fremden und vermeintlich gefährlichen Völkern beschützen sollte. Mittels Experten machte man sich ein Bild von dem Areal und kam zu dem Entschluss, dass, bevor dort weiter gearbeitet werden könne, zuerst die marode Mauer abgetragen, untersucht und in einer stabilisierten Form wieder aufgerichtet werden müsse.

Schließlich erkannte man, dass der gesamte Bereich von einer einzigartigen und verschollen geglaubten Schönheit gewesen sein muss, dass man diesen Ort wieder aufbauen und ihm neues Leben einhauchen müsse, um kulturellen Traditionen ein neues und würdig erhabenes Forum bieten zu können.

Dabei soll die restaurierte Mauer aber keinesfalls erneut anderen Kreisen den Zutritt zu diesem Platz verwehren! Vielmehr soll sie fortan allen Menschen Rückhalt bieten, die diesen Platz als Ort ihrer kulturellen Entfaltung aufsuchen.

Die Untersuchung und der begonnene Aufbau des Areals, vor allem der Mauer, gestalteten sich bisweilen komplizierter als angenommen und hatten enormen Materialverschleiß zur Folge.

Helfen Sie also der Mannschaft der „Erhalten und Gestalten“, die neue alte Mauer und das gesamte Areal auf ein stabiles Fundament zu setzen, und spenden Sie ausreichend Schotter auf das Konto bei der

Frankfurter Volksbank e.G., IBAN

DE39 5019 0000 6401 1926 79,

Verwendungszweck: EGSTM.

Bitte vergessen Sie nicht die Angabe Ihrer Adresse auf dem Überweisungsformular zur Zusendung der Spendenbestätigung.

Szenen aus Luthers Leben

Befragt man die Menschen heute - auch Protestanten - über Luther, so fallen den meisten nur zwei Begebenheiten ein: die 95 Thesen und der Wurf mit dem Tintenfass.

Pfarrer Werner Giesler hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, das Leben Luthers und die Beweggründe für sein Handeln mit denTheatergruppen der St. Michaelisgemeinde in Klein-Karben in einzelnen Episoden bewusst zu machen.

Von Januar bis Oktober wird bzw. wurde jeweils am zweiten Sonntag im Monat eine Episode im Gottesdienst dargestellt und in der Predigt vertieft.

Die nächsten Termine sind:

11. Juni: Auf der Wartburg – ...ist der Teufel los

06. August: „Freiheit! Für alle ...oder wen?" - Luther und die Bauernkriege

Gute erste Erfahrungen

Der Entschluss der Kirchengemeinden Rendel und Klein-Karben, jeweils zu einem gemeinsamen Gottesdienst im Monat in die Nachbargemeinde einzuladen, scheint aufzugehen. Sowohl die „Luthergottesdienste“ in Klein-Karben, als auch die „etwas anderen Gottesdienste“ in Rendel wurden in den ersten drei Monaten des Jahres von zahlreichen Besucher aus der jeweils anderen Gemeinde besucht und die Gastgeber konnten sich über mangelnden Zuspruch nicht beklagen. Es soll Besucher der jeweils anderen Gemeinde geben, die noch keinen gemeinsamen Gottesdienst der gerade mal zwei Kilometer entfernten Nachbarkirche ausgelassen haben und den Espresso bei Rewe auf dem Hinweg nicht mehr missen wollen. Ein Gewinn für alle: auf der einen Seite besser besuchte Kirchen, was Organisatoren, Mitwirkende und Besucher erfreut, auf der anderen Seite weniger Aufwand und damit mehr Zeit für andere wichtige Aufgaben.

Die letzten Gelegenheiten vor den Sommerferien in Rendel: der etwas andere Feldgottesdienst der Elemente am 28. Mai, diesmal zum Thema „Feuer und Flamme“ und am 25. Juni das Thema “Irren ist menschlich - vom Recht auf Zweifel und Irrtum“, sowie in Klein-Karben am 11. Juni „Auf der Wartburg - …ist der Teufel los!“ (immer um 11.00 Uhr).

Karsamstag - Osteraktion mit Kindern

Am Karsamstag fand wieder die jetzt schon traditionelle Osteraktion mit Kindern statt. In einem kurzen, kindgerechten Gottesdienst wurde die Ostergeschichte anhand eines wunderschönen "Ostergärtleins" erzählt! Dieses war vorab von Kindern der Kindertagesstätte Wirbelwind gestaltet worden. Im Anschluss wurde im Gemeindehaus zum Osterthema gebastelt, gemalt und Essen vorbereitet. Dabei wurde auch eine wohlriechende Salbe hergestellt, so wie es die Frauen für Jesus damals wohl gemacht haben! Nach einem gemeinsamen festlichen Mahl schloss der Nachmittag mit einem Osterfeuer auf dem Parkplatz.

95 Thesen — 95 Karten: Lesen — Sammeln — Tauschen

Die „95 Thesen“, wie die Disputatio pro declaratione virtutis indulgentiarum von Martin Luther heute umgangssprachlich genannt wird, waren Anstoß einer großen Bewegung. Sie waren die ersten rollenden Steine, die sich zu einer Lawine entwickeln sollten, die das theologische Denken in Deutschland und der Welt veränderte. Als Beifügung an einen Brief an Albrecht von Brandenburg, den Erzbischof von Mainz und Magdeburg, blieben die Thesen, die im Stile einer Promotionsdisputation formuliert sind, von diesem unbeantwortet.

So gab Luther sie zur Diskussion an Freunde und Bekannte, die begannen Luthers Schrift ohne sein Wissen, zu verteilen und in die Welt hinaus zu tragen.

Obwohl seine Schrift ausdrücklich für fachlich-theologische Diskussionen gedacht war – schließlich war sie auf Latein, der Sprache der Gelehrten, verfasst – wurden sie ins Deutsche übersetzt und dank des kurz zuvor von Johannes Gutenberg entwickelten Buchdruckverfahrens dem Volk verteilt: Theologisch nicht gebildete Menschen begannen, in ihrer Sprache darüber zu reden, was die katholische Kirche ihnen in der Sprache des Klerus abverlangte:

Ein weitreichender Denkprozess begann, den wir im Rahmen des Reformationsjubiläums und der dazu ausgerufenen Festdekade wieder anstoßen möchten, denn: Jedem Christ und vor allem jedem Protestanten scheinen die „95 Thesen“ ein Begriff zu sein, doch sind sie auch mehr? Was verbirgt sich inhaltlich hinter dieser Akklamation?

Wir, die evangelische Kirchengemeinde St. Michaelis Klein-Karben, möchten dafür wieder ein Gefühl schaffen und neue Impulse in eine ins Stehen gekommene Welle der Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben geben. Dabei bedienen wir uns im Prinzip der gleichen Mittel, wie sie vor 500 Jahren benutzt wurden:

Auf insgesamt 95 verschiedenen Postkarten sollen die 95 Thesen wieder zur Diskussion ins Volk und in Umlauf gebracht werden. Dabei wurden die Vorderseiten, auf denen eine neue deutsche Übersetzung der Lutherthesen abgedruckt ist, von Künstlern der Karbener KünstlerInitiative, dem Kunstverein Bad Vilbel sowie der freien Künstlerin Elena Primavera mit Kunstwerken aus ihrem Bestand oder neu geschaffenen Werken gestaltet. Die Bilder korrespondieren dabei oftmals direkt, manchmal auch indirekt mit der entsprechenden Lutherschen These. Da viele Originalthesen historischen Umständen entspringen und heute nicht die gleiche Gültigkeit haben können wie vor 500 Jahren, wurden den historischen Thesen auf der Rückseite der Karten teilweise neuformulierte Thesen mit heutigem Zeitbezug gegenübergestellt, teilweise wurden einfache und prägnante Erklärungen zu den Originalthesen verfasst. Wie einst die Lutherschen Thesen in die Welt geworfen wurden, so werden auch die 95 Karten als ästhetisch ansprechende Neuauflage des Grundsteins protestantischen Glaubens allen Bürgerinnen und Bürgern Karbens kostenlos zur Verfügung gestellt. Dazu werden die Karten in Karbener Geschäften, Kirchengemeinden und anderen Institutionen bis zum Abschluss des Lutherjahres Ende Oktober ausgelegt.

Die St. Michaelis Gemeinde möchte mit dieser Aktion neue Anreize schaffen, über dieses Thema miteinander ins Gespräch zu kommen und den 95 Thesen durch anregende Diskussionen neues Leben einhauchen. Ganz im Stile alter Sammelalben kann es dabei zum persönlichen Ziel werden, alle 95 Karten zu sammeln und zu tauschen.

Vernissage

Am 09.04. luden die Mitglieder der Karbener KünstlerInitiative Elke Lange-Helfrich, Christiane Betz, Dorte Janussen, Ingrid Janz, Kirsten Junclaus, Ute Lange und Rolf Theis zur Vernissage ins Gemeindehaus.

Die Künstlerinnen und Künstler zeigten dort eine Auswahl ihrer Werke, die auch als Druck auf den Postkarten zu finden sind. Die Künstlerinnen und Künstler hatten sich zu Beginn des Jahres der Herausforderung gestellt, zum Inhalt einzelner Thesen passende Werke zu finden. Teilweise wurden sie unter bereits realisierten Arbeiten fündig, teilweise fertigten sie diese extra für die Postkartenaktion an. Die Techniken reichen von Fotografie über Collagen bis hin zu verschiedenen Maltechniken.

Einladung zur ehrenamtlichen Mithilfe im Johanniterstift Karben

Das Johanniterstift in Karben besteht nun schon seit fünf Jahren. Die großen Unebenheiten des Neubeginns haben sich geglättet, das Betriebsklima harmonisiert sich immer mehr. Die Bewohner fühlen sich wohl, wie sie mir sagen. Das Pflegepersonal ist bemüht, es allen so angenehm wie möglich zu machen.

Schon von Beginn an hat sich eine kleine Gruppe ehrenamtlicher Helfer eingefunden, um den Menschen in der Senioreneinrichtung eine angenehme Perspektive in ihrem neuen Zuhause zu ermöglichen. Alle lieb gewonnene Habe, die den Neubewohnern so vertraut waren, können bis auf ein paar persönliche Dinge nicht mit ins Haus gebracht werden. Alles ist fremd, die Umgebung, die Mitbewohner, das andere Essen...

Meist geht es den Neuankömmlingen nicht besonders gut. Es ist eben alles neu, fremd und unheimlich. Und hier steigen wir, die Ehrenamtlichen im Stift, mit ins Boot, um dem Alltag eine schönere Perspektive zu geben, dass auch in einem Pflegeheim das Leben froh und zufrieden sein kann.

Unsere Hilfe besteht hauptsächlich in kleinen Dingen, wie Zeit haben, eine Unterhaltung haben, spazieren gehen, etwas für den Bewohner besorgen, mit dem Rollstuhl eine kleine Spazierfahrt machen oder bei kleinen Handreichungen helfen. Wer basteln oder vorlesen kann oder sonstige besondere Fähigkeiten besitzt, hat im Johanniterstift viele Möglichkeiten sie einzubringen. Da das Pflegepersonal heute so knapp bemessen ist, bleibt wenig Zeit für besondere Wünsche.

Sie werden sich fragen: Warum schreibt die das? Ich heiße Uta von Harnier, bin Johanniterschwester und betreue hier die wunderbaren Ehrenamtlichen im Stift. Wir treffen uns einmal im Monat (am 1. Donnerstag um 14.00 Uhr) zu einer Fortbildung oder einem guten Gespräch. Bei unseren Zusammenkünften sind immer auch die unermüdlichen Hospizhelfer, mit denen wir uns gut verstehen, uns austauschen und ergänzen, dabei.

Wie Sie erkennen können, ist dieser kleine Trupp bemüht, den Bewohnern das Leben zu verschönern. Leider sind wir noch nicht genügend Helfer.

Mein Appell: Wenn auch Sie Zeit und Lust haben, das Altwerden eines Menschen angenehmer und leichter zu machen, dann kommen Sie doch einfach an einem Donnerstag zum Tee zu uns oder wenden sich an die Leiterin des Stifts Frau Amon (Tel.: 0 60 39 9 26 31-0). Wir freuen uns auf Sie und Ihre Unterstützung!

Uta von Harnier

Senioren möchten zum Gottesdienst kommen können – wir suchen Sie zur Unterstützung

Wöchentlich abwechselnd werden im Johanniterstift und im Pflegeheim des ASB mittwochs, um 16.00 Uhr, ökumenische Gottesdienste angeboten. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenheime brauchen Hilfe, um von ihrem Wohnbereich in den Andachtsraum zu kommen – und um nach dem Gottesdienst wieder dorthin zurück zu gelangen. Die Pflegekräfte tun ihr Möglichstes, dabei zu helfen, sind aber sehr dankbar, wenn Ehrenamtliche sie dabei unterstützen.

Darum wenden wir uns an Sie, Mitglieder aus allen (!) Gemeinden Karbens. Denn wenn es uns gelingt, einen entsprechend großen Kreis an „Gottesdienstbegleitern“ zu bilden, hält sich der Aufwand für die / den Einzelne(n) in Maßen. Die Erfahrungen derer, die jetzt schon dabei helfen, sind positiv:

 „Es war mir wichtig, meinen Pfarrer zu unterstützen. Ich bin gerne mit alten Leuten zusammen, und  ich hatte Zeit. Doch inzwischen kann ich leider nicht mehr so oft dabei sein. Ich brauche Mithilfe!“ (Frau Siebert, Okarben).

„Ich kann zwar in der Regel mittwochs nicht. Aber wenn ich Zeit habe, springe ich gerne ein!“ (Frau Rösel, Okarben).

„Ich bin gerne mit alten Leuten zusammen und komme gut mit ihnen zurecht. Mir macht es sehr viel Spaß.“ (Gisela Preißer, Petterweil).

„Meine Mutter war zehn Jahre lang im Pflegeheim. Als ich im Ruhestand war, bin ich mit meinem Pfarrer zu den Altenheimgottesdiensten mitgegangen und begleitete dann immer mehr die Seniorenarbeit dort. Ich habe sehr viel gelernt und es macht mir sehr viel Freude.“ (Horst Preißer, Petterweil).

„Ich hatte und habe ein gutes Leben. Deshalb möchte ich, nun im Ruhestand, mich im sozialen Bereich engagieren. Ein Bereich ist das Altenheim.“ (Norbert Greulich, Klein-Karben)

„Ich hatte Zeit. Mir macht der Umgang mit Senioren viel Spaß. Man kann von ihnen so viel Lebensweisheit lernen.“ (Beate Koffler, Petterweil)

Kommen Sie doch einfach einmal zu den Gottesdiensten, am besten 20 Minuten vor Beginn (also 15.40 Uhr). Außerdem bieten wir, um uns kennen zu lernen und für nähere Informationen zu diesem Ehrenamt, ein. Treffen an am Donnerstag, den 16. März, um 15.30 Uhr im „Café an der Nidda“ (die Cafeteria im Pflegeheim des ASB).

Im Namen der Kirchengemeinden Karbens: Herzlich willkommen!

Anmeldung zur Konfirmation 2018

Jugendliche, die zurzeit in der 7. Klasse sind, können sich zum Konfirmandenunterricht 2017/18 anmelden.  Ein Jahr lang beschäftigen sie sich mit Themen des  Glaubens. Im Mai 2018 werden dann die Konfirmationen in Karben stattfinden. In der Konfi-Zeit diskutieren die Jugendlichen mit ihren Pfarrern und Betreuer(n)/Innen, lesen in der Bibel, machen  Gruppenspiele und führen kleine Theaterstücke auf. Am Anfang und am Ende geht es jeweils auf ein  mehrtägiges Konfi-Seminar. Das erste Seminar findet vom 25. – 28. Juni 2017 im Feriendorf Eisenberg statt. Jede Menge Spaß, aber auch geistliche Tiefe ist mit dabei. Auch wer noch nicht getauft ist, kann sich anmelden.  Zum Anmeldetermin sollen die Jugendlichen mit ihren Eltern kommen und - soweit vorhanden - die Taufurkunde mitbringen. 

Die Anmeldung findet am Mittwoch, den 22. Februar 2017 um 19.30 Uhr statt für:  

Klein-Karben und Rendel im ev. Gemeindehaus Rendel, Pfarrgasse 1

„Erhalten und Gestalten“ der „St.-Michaelis-Flotte“ ist wieder auf Kurs!

Im Jahr 2015 kamen viele aus der bisherigen Mannschaft bei einem turnusmäßigen Landgang nicht mehr zurück an Bord. Bei der Neuwahl des Kirchenvorstands wurde dieser zu großen Teilen neu zusammengestellt. Schnell gelang es dem neuen Team, den Heimathafen zu verlassen und sich auf offene See zu begeben. Doch ebenso schnell zog sich der Himmel zu, Nebelschwaden zogen auf und versperrten die Sicht. Starker Gegenwind ließ die Wellen so hoch schlagen, dass man aufpassen musste, nicht von Bord gespült zu werden. Es gab zahlreiche Diskussionen innerhalb der Mannschaft, ob man eher steuerbords oder backbords um das Unwetter herumfahren solle. In einem Entscheidungsprozess zwischen den Jahren entschloss man sich aus vollster Überzeugung dazu, sich von der Wetterlage nicht die Sinne vernebeln zu lassen, dem Sturm die Stirn zu bieten und geradeaus auf direktem Weg das Ziel anzuvisieren. Kaum wurden die neuen Koordinaten eingegeben, klärte sich der Himmel auf, die Nebelschwaden verzogen sich wie von Zauberhand und die Mannschaft konnte fortan das Ziel so klar und deutlich am Horizont erkennen wie noch nie zuvor!

Obwohl dieses also bereits sichtbar ist, erwarten die Mannschaft der „Erhalten und Gestalten“ noch zahlreiche Abenteuer, bei deren Bewältigung sie gerne auf die Hilfe zahlreicher Seemänner und -frauen vertrauen möchte.

Heuern Sie also auf der „Erhalten und Gestalten“ an, eines der großen Flaggschiffe der „St.-Michaelis-Flotte“, und bringen Kohle mit, damit nicht auf halbem Wege die Öfen leer brennen. So fahren Sie mit uns gemeinsam dem Ziel dieser Abenteuerreise entgegen: der Fertigstellung der Freilichtbühne im Kirchgarten, die nicht nur der „St.-Michaelis-Mannschaft“ sondern allen Gruppen in Karben eine Plattform bieten wird.

Spenden Sie bitte auf das Konto bei der Frankfurter Volksbank e.G., IBAN DE39 5019 0000 6401 1926 79, Verwendungszweck: EGSTM. Bitte vergessen Sie nicht die Angabe Ihrer Adresse auf dem Überweisungsformular zur Zusendung der Spendenbestätigung.

Weihnachtsfeier mit Flüchtlingen

Am 30. Dezember trafen sich ca. 40 Menschen, die aus anderen Ländern zu uns geflüchtet sind, mit ihren Paten und Helfern zur Weihnachtsfeier im Gemeindehaus von St. Michaelis. Eine Gruppe der "Erdmännchen" der Musikschule Bad Vilbel und Karben untermalte den Nachmittag mit weihnachtlichen Klängen. Die Zuhörer waren so begeistert, dass eine Zugabe gespielt werden musste. Dazu tanzten die Jüngsten im Takt der Musik. Während des gemeinsamen Kaffetrinkens konnte ich in vielen Gesprächen feststellen, wie engagiert die Karbener sind. Das waren viele berührende Begegnungen für mich.

Für diese Weihnachtsfeier erhielt die Gemeinde viele private Spielzeugspenden: eine Puppe, ein Spielzeugauto, ein Puzzle, ein Buch mit Tieren ... - für jedes Kind konnte ein passendes Geschenk gefunden werden. Strahlende Kinderaugen waren die Belohnung.

Eine Karbener Familie brachte 40 liebevoll gefüllte Weihnachtstüten mit, so dass auch die Erwachsenen beschenkt werden konnten. Als Organisatoren bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Paten, Helfern und Unterstützern, die dieses Weihnachtsfest möglich gemacht haben und auch an den 364 anderen Tagen des Jahres mit ganz viel Herz engagiert sind. Auch danken wir den Firmen Rapps, dm-Drogerie, dem Obst & Gemüse Paradies YIGITLER MARKET und Halil´s Döner Kebab für ihre sehr großzügigen Spenden.

Gemeinsame besondere Gottesdienste in Rendel und Klein-Karben

Wenige hundert Meter liegen zwischen Rendel und Klein Karben.

Für viele schon lange eine unbedeutende Strecke, für andere ganz schön weit. Für letztere könnte sich das mit dem neuen Jahr ändern, denn nachdem wir seit Jahren in den Sommerferien bereits gute Erfahrungen mit gemeinsamen Gottesdiensten gemacht haben, wollen wir dies nunmehr probeweise auch übers Jahr versuchen.

Beide Gemeinden bieten seit einigen Jahren immer wieder besondere Gottesdienste an, Rendel zu gesellschaftlichen Themen den „etwas anderen Gottesdienst“ mit themenbezogenen Gästen, Klein-Karben mit Musik und Theater. Der Vorteil, solche Gottesdienste zusammen zu feiern, liegt auf der Hand: eine größere Gottesdienstvielfalt ohne Loyalitätskonflikte für beide Gemeinden und damit vollere Kirchen, was Beteiligte, Gäste und Besucher erfreut.

Im nächsten Jahr werden also anlässlich des Reformationsjubiläums immer am 2. Sonntag im Monat um 11.00 Uhr in Klein-Karben gemeinsame Gottesdienste mit Szenen und Themen aus dem Leben Martin Luthers stattfinden. Umgekehrt wird der Rendeler „etwas andere Gottesdienst“ immer am letzten Sonntag im Monat um 11.00 Uhr zum gemeinsamen Gottesdienst. Dazwischen am jeweils ersten und dritten Sonntag im Monat finden weiterhin traditionelle Gottesdienste in beiden Gemeinden statt, in Rendel um 10.00 Uhr, in Klein-Karben eine Stunde später.

Gleich zu Beginn gibt es allerdings zwei Ausnahmen: der erste gemeinsame „etwas andere Gottesdienst“ in Rendel mit Kaarlo Friedrich findet bereits am 2. Weihnachtsfeiertag (Montag, 26.12.) statt. Als sichtbares Zeichen für den neuen „Gemeindesinn“ unserer beiden Gemeinden werden die Klein-Kärber gemeinsam nach Rendel spazieren und treffen sich um 10.15 Uhr am Parkplatz von St. Michaelis.

Der erste gemeinsame Luther-Gottesdienst in Klein-Karben findet ferienbedingt ausnahmsweise am 3. Januarsonntag (15.1.) statt. Auch die Rendeler werden sich gemeinsam auf den Weg machen und treffen sich ebenfalls um 10.15 Uhr am Aufgang zur Rendeler Kirche. Wer gerne in die jeweils andere Gemeinde gefahren werden möchte, meldet sich bitte rechtzeitig in seinem Pfarrbüro!

Gemeindevisitation

In diesem Jahr sind durch den Probst Matthias Schmidt in den Gemeinden des Dekanats Wetterau eine Reihe von Visitationen angeordnet.

In der ersten Ausgabe von "Wetterau Evangelisch Nr. 1 - Februar 2016", (Veröffentlichung des Dekanats Wetterau) wurde die Idee dieser Visitationen vorgestellt.

Probst Matthias Schmidt beleuchtet dabei die kirchenleitende Idee, während der stellv. Dekan André Witte-Karp geistlichtheologische Gedanken zum Thema anstellt: "Visitation heißt Besuch. Und schon die ersten christlichen Gemeinden haben immer wieder Besuch empfangen. Besonders in der Apostelgeschichte wird von diesen Besuchen berichtet. Es ist vor allem Paulus, der im Besuch der Gemeinden einen besonderen Auftrag sah."

Nach den Vorbereitungstreffen Anfang 2016 wurden von den Kirchenvorständen jeweils Gemeindeberichte verfasst. Danach sind gegenseitige Besuche zu verschiedenen Anlässen wie Gemeindefeste und Kirchenvorstandssitzungen vorgesehen.

Für unsere Kirchengemeinde bedeutet das:

Partner der Klein-Kärber St. Michaelisgemeinde ist die Evangelische Gemeinde Florstadt. Vertreter aus Klein-Karben waren zum Gemeindefest am 10. Juli in Florstadt zu Besuch. Schon bei der Ankunft war das Besuchsteam aus fünf Kirchenvorständen vom Anblick der wunderschönen Kirche und der großen Besucherzahl angetan. Die Gemeinde Florstadt verfügt über zwei Pfarrerinnen (1 1/2 Stellen), von denen die halbe Stelle der Kinder- und Jugendarbeit einschließlich Konfirmanden gewidmet ist. So fiel besonders die große Zahl Jugendlicher im Gottesdienst und auf dem anschließenden Fest auf.

40 neue Konfirmanden werden von 30 ehemaligen Konfirmanden in der gesamten Konfirmandenzeit begleitet. Dadurch entsteht ein reger Erfahrungsaustausch aber auch eine enge Bindung der ehemaligen Konfirmanden an die Gemeinde. Geleitet wird die Gruppe von einigen Erwachsenen.

Der Gegenbesuch findet am 11. September zum Gemeindefest in St. Michaelis statt. Weitere Termine zur Teilnahme an der Gemeindeversammlung und zum Gedankenaustausch der Kirchenvorstände wird es im Herbst geben.

Weiteres Vorgehen

Für den Zeitraum Februar – März 2017 sind zum Abschluss Auswertungsgespräche mit den Kirchenvorständen, Probst Matthias Schmidt, Pfarrer Christoph Gerken (Beauftragter für die Visitationen) und dem Dekanatssynodalvorstand geplant.

1. Gemeinsamer Karbener Teamer-Event des Jugendausschusses am 5. Mai 2017

In der letzten Ausschuss-Sitzung reifte der Gedanke eines gemeinsamen Events für alle Teamer aus Karben, die sich das ganze Jahr im Kindergottesdienst, der Jungschar, bei Konfi-Freizeiten, Theateraufführungen und vielem mehr einbringen und damit die Jugendarbeit in Karben mit Leben füllen.
Dies sollte zum einen ein kleines Dankeschön für das Engagement sein, aber auch eine Möglichkeit sich über Gemeindegrenzen hinweg kennenzulernen und zu „vernetzen“.
Unser erstes gemeinsamer Ausflug führte uns ins „Magic Bowl“ nach Oberursel. Freitags findet dort das sogenannte „Moonlight Bowling“ statt, d.h. eine Lasershow, fluoriszierende Kegel im Schwarzlicht und viel Musik begleiten die Spieler.
Bereits nach kurzer Zeit mischten sich die Gruppen und erste Kontakte wurden aufgenommen.
Alle hatten viel Spaß und nach mehr als 3 Stunden hatte doch der eine oder andere einen „müden Arm“. …und übrigens, Bowling ist keine Frage der Kraft, es gab auch Frauen unter den besten Spielern!
Ach ja, der nächste Event ist bereits in Planung. Schon auf dem Heimweg haben wir uns Gedanken da-über gemacht, z.B. ein Abend mit Lagerfeuer, Stockbrot, Musik, gemeinsamem Kochen oder Film anschauen.


…lasst euch überraschen!

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